Juses Kolumne Nr. 28 – War Hitler ein Kumpeltyp?
Herzlich willkommen zur heutigen Ausgabe von “Vergleich dich selbst mit Persönlichkeiten der Geschichte”. Heute: Adolf Hitler. Mich verbindet mit Hitler beispielsweise meine Herkunft, welche bei Adolf ja bekanntlich Österreich darstellt. Auch ich bin zu einem Viertel Mensch des wunderschönen Alpenlandes und ähnlich wie der Führer himself besitze ich trotzdem eine doitsche Staatsbürgerschaft und obendrein einen Führerschein. Aber das ist noch nicht alles, ich bin genau wie Mister 88 ein Vegetarier bis aufs Mark. What a coincidence! Amazing! Mein Nachname, Hütter, und sieht wenn man ihn schnell schreibt, zum Beispiel im Falle einer Unterschrift auf einem Kassenbon bei Tengelmann, aus wie…na ihr wisst schon. Aber halt! Wurde Hitler nicht von der Kunsthochschule aufgrund seiner hässlichen Blumenbilder abgelehnt? Ja, und auch ich würde bei der Kunsthochschule für hässliche Blumenbilder abgelehnt werden, wenn ich denn welche malen würde. Ähnlich verhält es sich übrigens mit des Führers und Juses Fähigkeiten im Kitesurfen, wofür wir beide sicherlich bei der Kunsthochschule abgelehnt würden. Was lernen wir daraus? Kunsthochschulen sollten unbegabte Zweifingerbartträgern mit rollendem R die Chance geben sich zu bessern und damit Weltkriegsprävention leisten.
Aber warum vergleiche ich mich plötzlich mit Hitler? Nun Hitler ist seit der Untergang wieder sehr populär in Doitschland. Der wahre Grund sind aber Frauen. Ihnen, mein lieber Stammleser, ist sicherlich aufgefallen, dass ich im Jahre 2006 kontinuierlich etwas über das weibliche Geschlecht zu sagen habe, und so auch heute. Was das mit diesem Hitlervergleich zu tun hat? Ehrlich gesagt ist das lediglich ein weiterer Schritt in Richtung Vollendung meines Masterplanes, sozusagen des Endsieges. Sehen sie, Frauen können Hitler nicht leiden, obwohl er schwul war (no homo). Vergleiche ich mich mit Hitler finden sie das nicht witzig, was es schließlich auch nicht ist, sondern lediglich mich doof. Und das meine Damen und Herren ist auch gut so. Denn doof zu sein ist ein sehr kleines Übel verglichen mit einem anderen, wesentlich unangenehmeren Status: Dem Kumpeltyp!
Nichts ist schlimmer als von Frauen als nett, lieb oder “voll ok” eingestuft zu werden. Ein Arsch, ein Nerd, ein peinlicher Idiot, ein widerlicher Gigolo, alles ist besser als die Rolle des Kumpeltyps einzunehmen. Kumpeltypen sind das asexuellste was es gibt, sie sind das Neutrum. Sie werden angerufen wenn der Arsch, der peinliche Idiot, der widerliche Gigolo und in Ausnahmefällen der nervige Nerd der Frau, die genau diese Menschen trotz ihrer negativen Konnotation über alles liebt (besonders den Arsch), etwas böses angetan hat, wie beispielsweise sich zu weigern zum Abendessen mit ihrer Mutter anzutanzen. Der Kumpeltyp darf sich anhören welche Probleme diese Situation aufwirft, wie unverstanden und benutzt sich die Frau vorkommt, aber auf keinen Fall darf er sie benutzen oder nicht verstehen, was ja eigentlich das Naheliegenste wäre Der Kumpeltyp wird von den Frauen, die ihn als solchen ausweisen, oft nicht nur als “nett” und “voll wichtig” eingestuft, sondern fälschlicher Weise für ein Wesen ohne sexuelle Bedürfnisse gehalten, welches rein platonische, freundschaftliche Beziehungen für das Nonplusultra der Zwischenmenschlichkeit hält.
Dieses Phänomen ist besonders verbreitet in Freundschaften zwischen Heranwachsenden, sehr häufig bei Gymnasiastinnen und ihren Kumpeln aus der selben Klassenstufe, mit denen sie über alles reden können, sie allerdings für Liebes-, Sex- und Beziehungsversuche nicht in betracht ziehen. Dafür gibt es ja bekanntlich genügend Anfangs- bis Mittezwanziger und verheiratete Fahrlehrer, welche immer wieder bereit sind sich an die Jugend zu verhökern.
Diese meine Theorie wirft natürlich die Frage auf, wie dann überhaupt platonische Beziehungen zwischen Männern und Frauen funktionieren können. Nun sie funktionieren in Ausnahmefällen, in denen keiner ein sexuelles Interesse an dem anderen hegt. Mein Tipp für alle Männer lautet also: Hängt nur mit Chicks rum die euch scharf finden und nicht umgekehrt oder zieht den Hitlermove. Seht ihr, und schon wieder habe ich es geschafft mich durch Kommentare und Einstellungen die Frauen hassen von der Gefahr als Kumpeltyp zu gelten entfernt.
Bereit für Dates sagt Juse: Gehabt euch wohl.
P.S.: Nachricht an Gorbi: In deinem Falle würde ich übrigens den Stalinmove dem Hitlermove vorziehen.
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